Was geschieht in Halvas Bauch?

Ich habe nachgelesen:

In den ersten acht Tagen wandern die befruchteten, sich ständig teilenden Eizellen in die zwei Hörner der Gebärmutter. In der zweiten Woche der Trächtigkeit liegen sie dort zunächst noch frei, verteilen sich dann gleichmäßig und nisten sich im Lauf der dritten Woche in der vorbereiteten Schleimhaut der Gebärmutter ein. Der Mutterkuchen bildet sich aus. Bereits in der vierten Woche entwickelt sich der Kopf mit Augen- und Ohrenansatz, der Embryo „neigt sich nach vorne“ und nimmt so die klassische Fötenstellung (aller Säugetiere) ein. Die inneren Organe werden angelegt, Herz und Kreislauf entwickeln sich, auch Beinchen und Pfötchen werden erkennbar. Ebenso werden die Nervenstränge des Rückenmarks gebildet. Aus dem Embryo ist Ende der vierten Woche ein Fötus geworden, in dessen Grundzügen bereits ein kleiner Welpe erkennbar ist. Durch seine Nabelschnur ist jeder Fötus über seinen Mutterkuchen mit der Mutterhündin verbunden. Der Platzbedarf der weiter wachsenden Feten nimmt in der fünften Woche stetig zu. Auch in der sechsten Woche geht die Entwicklung rasant weiter. Einzelheiten entwickeln sich: Augenlider, Augenbrauen und Barthaare, auch Pfötchen mit Fingern und Krallen, sowie Hautpigment und Fellfarbe werden angelegt. Auch das Geschlecht der Kleinen wird nun festgelegt. Etwa vier bis fünf Zentimeter sind die Ungeborenen jetzt groß.

Mit der siebten Woche beginnt das letzte Drittel der Trächtigkeit: Die Kleinen wachsen jetzt schnell,  die Gebärnutterhörner „falten“ sich, sodass der Raum im Bauch der Mutterhündin optimal genutzt werden kann. Die bisher knorpeligen Knöchelchen der Ungeborenen verknöchern langsam. Geschützt in seiner Fruchtblase kann jeder Welpe heranwachsen.

Halva hat heute das Ende der siebten Woche der Trächtigkeit erreicht. Bisher ist alles gut verlaufen und so hoffen wir, dass „Mutter Natur“ weiter gut für die kleine Welpenschar und Halva sorgt! In den verbleibenden  Wochen werden sich die Lunge und weitere lebenswichtige Funktionen fertig entwickeln. Außerdem nehmen die Kleinen weiter an Gewicht zu, sodass sie nach acht bis neun Wochen lebensfähig geboren werden können.

Wir sind gespannt auf unseren A-Wurf vom Birkenwäldle!